Über mich …

Frau Ebeling ist 2011 aufgrund der Argumente und Umstände, die zu ihrer Abberufung als kommunale Gleichstellungsbeauftragte führten, bundesweit bekannt geworden. (Ratssitzungvideo)

In Goslar sei ein ´erbitterter Streit´ um die angeblich zu männerfreundliche Gleichstellungsbeauftragte entbrannt hieß es damals u.a. in der regionalen Presse. Ebeling hätte ´eine Lanze für die Männer´ gebrochen schreiben die Stuttgarter Nachrichten und sie würde sich auch ´für Männer stark machen´ setzte der Weser Kurier nach.

Die Zeitschrift die Welt gab Ebeling sogar zweimal die Note 2, weil sie ´ihr Amt tatsächlich nutzt um das schwache Geschlecht zu fördern´ und weil sie sich ´von Fall zu Fall auch gegen Diskriminierung von Männern´ einsetzte. ´Ihr freier Geist störte´, hieß es in der Begründung für die gute Note.
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Auch die Bildzeitung widmete sich der Causa Goslar und macht Ebeling zum Verlierer des Tages, doch eigentlich hätte sie ´ihren Job ja nur ernstgenommen´.
Dann ist in den Medien noch die Rede von ´Goslars Gleichstellungs-Gezerre´ (Braunschweiger Zeitung), von ´zuviel Herz für Männer´ (Junge Welt), vom ´verrutschtem Fokus´ (SPD Fraktion), von ´Hexenverbrennung´ ( Die Zeit) und es ist die Rede davon Ebeling sei ´Kaltgestellt´ worden(Die Süddeutsche).
In Spiegel, Focus, Stern, FAZ usw. wurde berichtet. Bundesweit wurde über die Vorgänge in Goslar diskutiert. Das Medienecho ging sogar weit über Deutschlands Grenzen hinaus. Nicht nur in Österreich und in der Schweiz sprach man darüber, Interneteinträge zur Sache finden sich europaweit.
Viel Wirbel, der immer noch nachwirkt.  

Ebeling ist seit ihrer Abberufung nebenberuflich in der Sache tätig und bleibt dem eingeschlagenen Weg treu. Anfragen für Vorträge, Podiusmdiskussionen und Talk-Runden nimmt sie gern an, um sich für eine ausgewogene Gleichstellungspolitik einzusetzen. "Diskriminierung", sagt sie, "kennt kein Geschlecht". Weil der Kampf der Geschlechter nicht nur in den Vorstandsetagen entschieden wird, sondern sich auf vielen Ebenen unserer Gesellschaft destruktiv manifestiert hat, will Ebeling sich weiter für ein friedliches Miteinander von Mann und Frau einsetzen und argumentiert entsprechend.

Sie erteilt dem Geschlechterkampf eine klare Absage. "Das sind wir unseren Kindern schuldig", sagt sie und will die scheinbar unvermeidbaren Kollateralschäden als Hinterlassenschaft einer jahrzehntelangen einseitigen Gleichstellungspolitik nicht mehr unwidersprochen hinnehmen. Deshalb setzt sie sich für ein ´Ende der Geschlechterapartheid´ ein und will ´auch mal andere Aspekte denkbar machen´.